DREIECKSVERBUNDPFLANZUNG 

Die Dreiecksverbundpflanzung ist eine Pflanztechnik zur optimalen Platznutzung. Dabei werden die Pflanzen in einer Dreiecksausrichtung gepflanzt wodurch diesen in alle Richtungen der gleiche Raum für  Wachstum zur Verfügung steht.

 

 ERZIEHUNGSSCHNITT 

Während der ersten Standjahren nach der Pflanzung des jungen Obstbaumes werden die Äste gezielt beschnitten, um eine Stärkung des Kronengerüstes zu fördern, sodass alle Kronenpartien ausreichend belichtet und durchlüftet werden. Der erste Erziehungsschnitt wird im Spätwinter bzw. zeitigen Frühjahr nach der Pflanzung durchgeführt.

 

 FETTWIESE 

Das Hauptmerkmal einer Fettwiese ist das Vorhandensein vieler Nährstoffe (vor allem Sticksoff). Dies kommt meist durch einen intensive Düngung zustanden, um die Wiese zur Futtermitteproduktion nutzen zu können. Dadurch kann die Wiese mehrfach im Jahr gemäht werden und ist somit häufig in landwirtschaftlich investiv genutzten Gebieten zu finden. Die zunehmende Düngung kann es jedoch zu einer Artenverarmung kommen da nur die Pflanzen überleben können, welche auf diese Extrembedingungen spezialisiert sind (besonders schnell- und starkwüchsige Gräser wie Knäuelgras, Dactylis glomerata und Englisches Raygras, Lolium perenne) und andere Arten verdrängen.

 

 HALBTROCKENRASEN 

Halbtrockenrasen sind eine Variante der magerrasen. Sie befinden sich auf flachgründigen und ungedüngten Standorten. Im Gegensatz zu Volltrockenrasen wären Halbtrockenrasen ohne menschliche Eingriffe (Mahd oder Beweidung) bewaldet. Halbtrockenrasen bilden Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten und gelten in Deutschland als stark gefährdet.

 

 MAGERWIESE/-WEIDE 

Der Grünlandtyp  Magergrünland wird bei Mahd als Magerwiese und bei Beweidung als Magerweide bezeichnet. Ein Merkmal ist die extensive Nutzung auf besonders nährstoffarmen, „mageren“ Standorten. Wegen der geringen Erträge ist die Magerwiese heute ein sehr gefährdeter Lebensraum, ihre Erhaltung ist daher ein wichtiges Anliegen des Naturschutzes.

 

 OKULATION 

Okulation ist eine Veredlungstechnik die hauptsächlich bei Obstbäumen (Apfel und Birne) und Rosen genutzt wird. Ein Auge (ruhende Knospe) einer Edelsorte wird mit etwas umgebender Rinde je nach Methode auf verschiedene Weise unter die Rinde einer Unterlage (Mutterpflanze) eingesetzt, um eine Edelsorte zu vermehren.

 

 POLY- UND OLIGOLEKTISCHE WILDBIENENARTEN 

Je nach dem Grad ihrer Spezialisierung beim Pollensammeln auf bestimmte Pflanzenarten teilt man die Wildbienen in zwei große Gruppen ein: 1. Pollenspezialisten (oligolektische Arten), 2. Pollengeneralisten (polylektischen Arten).

 

 POLYPHENOL 

Polyphenole kommen als bioaktive Substanzen wie zum Beispiel Farbstoffe oder Geschmackstoffe in Pflanzen natürlich vor. Sie können der Pflanzen entweder als Schutz vor Fressfeinden oder auch als Lockmittel für Insekten dienen. Manche Polyphenole sind gesundheitsfördernd und wirken im menschlichen Körper wie Antioxidantien.

 

 POMOLOGIE 

Die Pomologie oder Obstbaukunde ist die Lehre der Arten und Sorten von Obst sowie deren Bestimmung und systematischer Einteilung.

 

 SPALIEROBST 

Als Spalierobst bezeichnet man Obstbäume, die an einem Gerüst – dem sogenannten Spalier – gezogen werden.

 

 WIRTSCHAFTS- UND TAFELOBST 

Tafelobst bezeichnet Obstsorten, die sich – ohne weitere Zubereitung – zum Verzehr eignen. Wirtschaftsobst bezeichnet Obst, das zur weiteren Verarbeitung oder Zubereitung (zum Beispiel Obst zur Saftherstellung oder zum Dörren) vorgesehen ist oder als Tafelobst nicht geeignet ist.