KONTAKT 

Bildung Gut Adolphshof
Gut Adolphshof 1
31275 Lehrte
Tel. 05175 5222
info@baumwart-hannover.de
www.baumwart-hannover.de


Interessierte können sich ab sofort melden und werden dann aktuell informiert.

 

Flyer zur Ausbildung

 

 FAKTEN IN KÜRZE 

 

Zeiten und Termine

  • Durchgehender 2-jähriger Kurs (Februar 2021–November 2022)
  • ƒ10 Module à 3–4 Tage, ca. ein Modul pro Quartal
  • ƒÜberwiegend an Wochenenden (Donnerstag- bzw. Freitagnachmittag bis Sonntagmittag)
  • ƒAnmeldeschluss 1. Dezember 2020 (Die Anmeldung gilt als verbindlich mit dem Eingang der Anzahlung von 100,– €)

 

Kosten

  • ƒTeilnahmegebühr voraussichtlich 1.800,– € (Auf Anfrage Ermäßigung für Schüler*innen und Stundent*innen mit Nachweis und Personen mit geringem Einkommen)
  • ƒEs kann Bildungsurlaub beantragt werden.

 

Unterkunft und Verpflegung
(optional, zusätzliche Kosten)

  • ƒUnterkunft Naturfreundehaus Arpke, Halbpension
  • ƒBio-vegetarische Mittags-Verpflegung auf dem Hof

 

Ausbildungsorte

  • Gut Adolphshof in Hämelerwald / Lehrte ca. 30 km östlich von Hannover (3 km vom Bahnhof Hämelerwald, Abholung kann organisiert werden)
  • Bis zu zwei Module finden voraussichtlich an anderen Orten in Niedersachsen statt. In ausgewählten Modulen sind Exkursionen in die nähere Umgebung geplant.

Ausbildung zum Obstbaumwart im Raum Hannover

 

Im Februar 2021 startet im Raum Hannover - genauer auf dem Gut Adolphshof - ein neuer zweijähriger Lehrgang für haupt- und ehrenamtlich Aktive in der Obstbaumpflege und dem Naturschutz.

 

Seit einigen Jahren genießen Streuobstwiesen wieder verstärkt allgemeines Interesse. Vielerorts großer Baum auf einer Wiesewurden neue Obstwiesen angelegt und alte Streuobstwiesen wiederentdeckt, "saniert" und gepflegt. Viele Menschen wurden für das Thema sensibilisiert und wollen nun selbst bei der Pflege der Obstwiesen aktiv werden.

 

Das Handwerkszeug dazu möchten wir in dieser zweijährigen Weiterbildung vermitteln. Neben Theorie und Hintergrundwissen wird der Schwerpunkt auf die Praxis für Pflege und Schnitt von hochstämmigen Obstbäumen gelegt. Das Angebot richtet sich an ehren- und hauptamtlich Aktive im Naturschutz genauso wie an Personen, die sich beruflich mit der Pflege von Obstbäumen befassen.

 

 ZIELE DER AUSBILDUNG  Blick auf Streuobstwiese Foto: Klaus Mayhack

 

Es wird fundiertes Wissen aus vielen Bereichen rund um die Obstgehölzpflege vermittelt. Dabei liegt der Schwerpunkt in der Vermittlung praktischer Fertigkeiten zur Pflege großkroniger Obstbäume. Erlernt wird ein strukturiertes Vorgehen am Baum, das von einer umfassenden Baumansprache, über eine passende Zielsetzung zu den entsprechenden Maßnahmen führt. Die Erziehung Streuobst-geeigneter Kronenformen, wie die weiterentwicklte Öschbergkrone, nimmt eine zentrale Rolle ein.

 

In weiteren Modulen werden Wechselwirkungen im Ökosystem und Kulturgut Streuobstwiese behandelt sowie die Kunst der Veredlung und Sortenkenntnisse vermittelt. Auch Grundlagen aus den Bereichen Management, Vermarktung von Produkten, Recht und Sicherheit werden thematisiert. Uns ist es ein großes Anliegen, Freude und Spaß an der Arbeit in und mit der Natur zu wecken.

 

Die Weiterbildung umfasst zwei Vegetationsperioden. So können die Teilnehmer*innen die Wirkung der eigenen Maßnahmen nach Ablauf eines Jahres betrachten.

 

 REFERENT*INNEN 

Für die verschiedenen Module wurden Expert*innen in den jeweiligen Fachgebieten gewonnen, die praktisch anwendbares obstbauliches und naturschutzfachliches Wissen vermitteln. Sie haben langjährige Erfahrungen als Kursleiter*innen und viele sind Mitglieder der AG Obstgehölzpflege im Pomologen-Verein.

 

Zu den Expert*innen gehören (in alphabetischer Reihenfolge): Dr. Olaf Anderßon, Kai Bergengruen, David Egerton, Sabine Fortak, Carola Drüsedau, Klaus Heisig, Torsten Rentz, Carina Pfeffer, Michael Ruhnau, Joachim Steinmetz und Peter Trapet.

 

Eine feste Gruppe mit ca. 20 Personen wird von 2-3 Ausbilder*innen betreut.
Zu den Modulen gibt es umfangreiche Skripte.

 

 

Träger der Weiterbildung

in Kooperation mit

unterstützt vom Streuobstwiesen-Bündnis

Niedersachsen e. V.

 
 

 

Gefördert durch die Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung